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Lerndominos zur Chemie |
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NiU Chemie 11 (2000) Nr.56, Seite 48 Konzept und Bearbeitung von Frau StD Angelika Schmoll-Engels mit Zeichnungen von Frau Olga Eich- horst, Andreas Engels Verlag, Frangenberg 45, 51789 Lindlar, DM 17,95 pro Stück. Es ist hinlänglich aus der psychologischen Forschung bekannt, dass der affektive Bereich eine entschei- dende Rolle beim Lernprozess spielt. Man sucht deshalb nach Möglichkeiten, diesen affektiven Bereich auch aufzuschließen. Spiele sind dafür besonders geeignet. So können Spiele im Chemieunterricht auch weniger am Fach interessierte Schülerinnen und Schüler motivieren, sich mit Chemie zu beschäftigen. Es liegen die Spiele "Stoffe trennen", "Metalle" und "Luft und Gase" vor, geplant und in Vorbereitung sind die Dominospiele "Elektrizität", "Bäume", "Wirbeltiere" und "Pflanzenfamilien". Jedes dieser Spiele enthält 24 Dominokarten, die nach den Spielregeln des Dominos (Anlegen von passenden Karten) gespielt werden. An einem Spiel können 2-4 Spieler teilnehmen, einer davon moderiert das Spiel als Spielleiter. Beim Spiel "Stoffe trennen" zum Beispiel geht es um das Filtrieren, das Schlämmen, das Destillieren, das Trennen mit Mageten und um die Chromotographie, und die Emulsion. Charakteristische Begriffe der Trenn- methoden werden mit ansprechenden Zeichnungen auf den Karten erkannt und geübt. Entsprechendes gilt für die Spiele "Metalle" und "Luft und Gase". Die Spiele sind zur Ergänzung, Vertiefung, Übung, Wiederholung und Festigung des Unterrichtsstoffes gut einzusetzen. Sicher wird man durch verbale Ergänzungen beim Spielen eine zusätzliche Festigung und das Aufzeigen neuer Zusammenhänge erreichen können. Die einzelnen Karten sind groß konzipiert, mit deutlicher, gut lesbarer Schrift und mit schönen Zeichnungen gestaltet worden. So sind die Spiele eine begrüßenswerte Variante im Bereich der spielerischen Auseinandersetzung mit der Chemie.
Heinz Schmidkunz |